Die Sonne ist bereits untergegangen und die ersten Schatten begleiten den Schlaf der Kinder, die eins neben dem anderen in der Nδhe der elterlichen Schlafstδtten, ruhen. Wδhrenddessen geht die Versammlung ihrem Ende entgegen. Nachdem Haran eure Anliegen sich angehφrt hat, hat er entschieden welche Stδmme aufgesucht werden um die Sachen welche fόr die Siedlung von Nutzen sind zu erhalten. Auch den Beginn der Reise hat er festgelegt. Es werden zwei Gruppen von Jδgern starten. Die eine wird Richtung Norden gehen, um dort zwei Kφrbe von Weizen gegen vier Kupfersteine tauschen. Die zweite Gruppe, zahlreicher als die Erste wird die schwere Last der Bδrenfelle zum Groίen See bringen um sie dort gegen getrockneten Fisch, Pyrit, heilige Meeresmuscheln und mindestens fόnf Silexsteine, die fόr die Herstellung von Pfeilen und Messern, notwendig unter anderem fόr die groίe Jagd, zu tauschen.
Zum Schluss der Versammlung, schlδgt die Priesterin Hatran vor dir die Fόhrung der ersten Gruppe zu όbergeben und dir Barrik an deine Seite zu stellen. "Du bist der einzige der den Kupfersteig in und auswendig kennt, vor allem die gefδhrlichsten Stellen, wo der Gletscher den Weg fast unbegehbar macht," sagt die Priesterin, "und du bist der einzige dem ich die Heiligen Scheiben anvertrauen kann, wohl wissend dass sie ihren Bestimmungsort erreichen werden." Mit einem Ruck schnellst du hoch. Du bist absolut nicht einverstanden, Barrik mitzunehmen. Er hδngt zu sehr am magischen Pilzgetrδnk und viele male trinkt er es όber den Durst. Du selbst hast ihn oft genug gesehen, wie er verwirrt zwischen den Hόtten herum getorkelt ist. Du berichtest auch, dass er vor einigen Tagen im Wald bei der Schutzhόtte der Jδger aufgefunden worden ist. Er hat sich die ganze Nacht um die Ohren geschlagen, ohne die Rufe seiner Freunde die ihn suchten zu hφren, so sehr war er betδubt. Es war reiner Zufall, dass in jener Nacht die Wφlfe und die Bδren an diesem Ort nicht vorbei gekommen sind. Die Diskussion spitzt sich zu. Galk, Barriks Vater ergreift das Wort: " Es ist nicht richtig was du sagst. Mein Sohn ist einer unserer besten Jδger und er wird sicher im Stande sein diese Reise mit dem grφίten Mut zu begegnen." Die Situation wird immer brisanter. Wie wirst du dich verhalten?

Welche Mφglichkeit wirst du wδhlen?

Bevorzugst du dich direkt an Haran zu wenden? Es kann ja sein dass Barrik rein physisch die Reise schafft, aber es wird gefδhrlich wenn er das magische Getrδnk zu sich nimmt. Wenn er getrunken hat, redet er ohne Unterlass oder er kann auch recht aggressiv werden. Du mφchtest nicht das Risiko eingehen, dass er wδhrend des Festes der Siedlung eventuell beginnt das Versteck eurer Schmelzφfen auszuplaudern. Bitte Haran dass die Priesterin ihren Vorschlag zurόck nimmt.

Bei welcher Temperatur schmilzt das Kupfer?


oder  

Du bringst das Argument, dass der junge Jδger, nebst seinem Hang zum magischen Getrδnk, noch nie den "Kupfersteig" gegangen ist und dass er noch nie den Gletscher όberquert hat. Falls irgendetwas Unvorhergesehenes bei der Reise passiert, wδre er nicht einmal imstande eine Zufluchtstδtte ausfindig zu machen.

Die Forscher vermuten, dass sich die Siedlung des Mannes von Similaun in einem Nebental des Vinschgaus befunden hat. Wie heiίt dieses Tal?

oder  

Du bevorzugst noch einmal nachzudenken, bevor du eine impulsive Antwort gibst. In Wahrheit kφnnte dir Barrik von Nutzen sein. Auf dem Rόckweg kφnnte er die Metallsteine tragen, wδhrend du nur die eingetauschten Waren welche du mit dem Tausch der Heiligen Scheiben erzielen wirst, tragen. Wer weis, was du fόr jede einzelne Scheibe erhalten wirst? Wenn du bedenkst, dass eine groίe Nachfrage bei allen Schamanen des Nordens nach den hell leuchtenden Gegenstand besteht und dass sie einen Schutzaspekt fόr denjenigen der sie bis er nicht zerbricht trδgt , kφnntest du viel verdienen und dies nicht einmal deinem Begleiter mitteilen.

Unter den aufgefundenen Gegenstδnden bei der Mumie, war auch eine Scheibe mit einem kreisrunden Loch im der Mitte. Archδologen vermuten dass es ein Amulett ist. Aus welchem Material besteht es?

© Tangram Meran