Der Junge füllt den Tragekorb und betrachtet neugierig die durchlöcherten Scheiben welche du auf einer Schnur aufziehst. " Wozu sind sie nützlich?" fragt er dich. "Das sind Scheiben welche die Priesterin jenen Menschen schenkt, die sie besuchen kommen. Wer sie bei sich trägt, weiß dass er vor bösen Geistern beschützt ist und im Falle des Todes nach Hause gebracht wird. Wenn der Geist des Verstorbenen durch das Loch der Scheibe schreitet, kann er auf Mutter Natur treffen und so in das Dorf zurückkehren, um seine Familie zu beschützen. Auch ich trage immer einen Stein um mein linkes Handgelenk gebunden. Nachdem du das gesagt hast, gibst du das Netzchen gemeinsamen mit den Pfeilen in den Köcher. Mit einem Lächeln beruhigst du Barrik. "Komm wir müssen los. Wir haben noch einen langen Weg vor uns."




© Tangram Meran